Es macht einfach keinen Spaß mehr...
„In Anbetracht der gestrigen, heutigen und morgigen Lage der Welt kann kein Mensch ein wirklich glückliches Leben auf dieser Welt führen.“ Es ist doch pervers, dass man diesen Satz eigentlich jeden Tag sagen könnte und es wäre immer ein Stückchen Wahrheit dabei. Während die Bild-Zeitung darüber diskutiert, ob bei Jay und Indira alles fake gewesen oder jetzt wirklich das „Liebes-Aus“ gekommen sei, verhungern am Horn von Afrika fast über 4,5 Millionen Menschen. Während der Spiegel fragt, ob Silvana Koch-Mehrins Doktorarbeit wirklich nur auf Plagiaten beruht, werden in Israel die Menschenrechte durch das neue Boykottverbot wieder ein Mal verachtet. Während wir diskutieren, warum das Wetter in letzter Zeit so schwankt, wird in den USA darüber verhandelt, ob man die Weltökonomie vor die Wand fährt oder doch nur ganz knapp an der Wand entlang, so dass nur der Seitenspiegel daran glauben muss, aber nicht der Rest des instabilsten „Fahrzeuges“.
….und da fragten wir uns noch vor einigen Wochen, ob wir von Sprossen krank werden könnten. Die ganze Welt ist schon krank, warum sollte man dann nicht gleich noch den ganzen Unrat in Form von verdünnten Fäkalien ausscheiden, um dann letztendlich zu spät zu bemerken, dass die Niere mit verdaut wurde. Warum so makaber? Gegenfrage: Wie sonst?
Wie kann es sein, dass wirkliche Nachrichten von massentauglichen in wenigen Sekunden ersetzt werden? Wieso interessiert es uns, wie, wann und vor allem wo Strauss-Kahn das Zimmermädchen angefasst haben soll, wer die Haushälterin ist, mit der Arnie ein Kind gezeugt hat, als zur gleichen Zeit die „Burschenschaft“ über Ariernachweise diskutiert, Libyen Tag für Tag bombadiert wird, die griechische Armee sich Gedanken macht über einen möglichen Militärputsch, Merkel 200 Panzer in die Wüste nach Saudi-Arabien schickt und Assad weiterhin in Syrien sein Unwesen treibt?
…und da fragen mich immer noch Menschen, warum ich nicht mit einem Lächeln durch das Leben gehen kann? Angenehm ist es natürlich nicht so etwas zu lesen, aber meint ihr etwa, dass es angenehmer ist, in diesen Gegenden zu leben, derartiges durchzumachen?
Ich würde gerne auch positiveres lesen wie z.B.: Gaddafi tot, Assad tot, Scharif Scheich Ahmed tot, Obiang tot, Mugabe tot, al-Bashir tot, Kabila tot, Lukaschenko tot, Déby tot, Chomeini tot, Karimow tot, Bin Abd al-Asis tot, Jong-Il tot, Afewerki tot…makaber? Ja, wohlmöglich für einige von uns nicht gerade positive Schlagzeilen, dass ein Mensch gestorben ist, aber ist es nicht genauso makaber, dass ihr genau wisst, gegen wen Pietro Lombardi DSDS gewonnen hat, anstatt mindestens drei von den oben genannten Diktatoren zu kennen geschweige denn von ihren unmenschlichen Taten gehört zu haben?
Während wir also über den faulen, von Urlaub zu Urlaub springenden Griechen meckern, dass er unsere so schwer verdienten Steuergelder bekommt, leben immer mehr Griechen unter der Armutsgrenze. Dass Deutschland in der ganzen Sache wegen des Euros involviert ist, will keiner wirklich verstehen. Ein Dank an die populistische Bild-Zeitung! Da fällt mir gleich noch eine positive Schlagzeile ein: „Axel Springer – Verlag muss Insolvenz beantragen!“ Die Bild-Zeitung, die über die Tatsache berichtet, dass die schwedischen Fußballerinnen H&M-Unterwäsche tragen, hat ihr Existenzrecht verspielt.
Es macht einfach keinen Spaß mehr…
Ein Mann, der den Frieden nicht wollte
Die Rede des Premierministers Israels Benjamin Netanjahu wurde mit großen Worten angekündigt. Er werde einen „neuen Friedensplan“ vorlegen. Große Worte, die der Premierminister, der Oberbefehlshaber der israelischen Streitkräfte nicht einhalten konnte oder nicht wollte?
Eher eine „Kriegserklärung“ als ein Friedensplan sei es gewesen laut enger Vertrauter von Abbas. Die essentiellen Punkte des Plans von Netanjahu beinhalten NICHT an die Grenzen von 1967 zurückzukehren, KEINE Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge, KEINE Teilung Jerusalems und die absolute DEmilitarisierung Palästinas. Viele verneinde Begriffe für einen Friedensplan. Das Präfix „De“ und das Pronomen „kein“ stehen nicht unbedingt für Eingeständnisse oder ein Entgegenkommen. So stehen sie doch eher für Ablehnung und Verweigerung. Sollte ein sogenannter „Friedensplan“ eigentlich nicht genau das Gegenteil beinhalten?
Es wurden auch sehr kritische Stimmen der Opposition in Israel laut, die Netanjahu vorwerfen, Israel in einen neuen Konflikt zu manövrieren, indem er die Einigung mit den Palästinensern von vornherein zunichtemacht.
Lord Dubs schrieb in einem offenen Brief an das Oberhaus in Großbritannien, dass er nach seinem Besuch im Westjordanland viel Leid und Elend gesehen habe. Er schreibt in seinem Brief über die Missstände der israelischen Militärgerichte und der Gefängnisse. In diesen Gerichten wurden in den letzen Jahren durchschnittlich 700 Kinder verurteilt und zurzeit sitzen noch circa 222 Kinder und Jugendliche in israelischen Gefängnissen. Die Verhandlung würden nur auf Hebräisch geführt und meist schlecht bis gar nicht für die palästinensischen Angeklagten übersetzt. Lord Dubs kritisiert die Zustände, die die einzige „Demokratie“ in dieser Region als Gerechtigkeit bezeichnet. Er beschreibt einen von ihm besuchten Gerichtsprozess, indem ein 14-jähriger Jugendliche für das Werfen von Steinen auf einen gepanzerten Wagen des israelischen Militärs aufgrund von unbestätigten Aussagen zu 60 Tagen Haft verurteilt wurde. Seiner Meinung nach eine Überreaktion eines verunsicherten und machthaberischen Staates. Er beklage die unzureichende Umsetzung der Menschrechte.
Es gibt viele Beispiele, in denen Israel versucht so etwas totzuschweigen oder die Kritik dann als Antisemitismus zurückweist. Seit diesem Jahr dürfen israelische sowie palästinensische Organisationen oder einzelne Zivilisten den palästinensischen Gedenktag der Vertreibung (Nakba) nicht mehr begehen. Viele israelische Stimmen und somit nicht nur palästinensische Stimmen haben dies kritisiert und die Legimatisierung dieses Gesetztes in Frage gestellt. Die Organisation Zochrot (hebr.: Erinnern), die Israelis das Schicksal der Palästinenser näher bringen und somit Verständnis bewirken und die zunehmende Radikalisierung stoppen will, wurde auch von diesem Verbot getroffen.
Die Willkür und die Propaganda Israels ziehen weitere Kreise. Am 21. Dezember 2010 wurde die französische Friedensaktivistin Olivia Zémor am Flughafen in Tel-Aviv vom Mossad festgenommen. Seitdem hat ihre Organisation „CAPJPO-Europalestine“ von ihrer Vorsitzenden nichts mehr gehört. Sie wird vom Mossad an einem unbekannten Ort und ohne jeglichen Grund festgehalten. Dies zieht einige Parallelen zur Verschleppung Ai Wei Weis, jedoch mit einem großem Unterschied: Es gab in diesem Fall so gut wie keine mediale Präsenz. Es wurde und wird immer noch nicht berichtet oder kritisiert.
In einem Interview mit dem Online-Nachrichtendienst "counterpunch" sagt Ilan Pappé, ein Professor für Social Science and International Studies an der University of Exeter, dass Israel definitiv keine Demokratie sei und nennt dabei diese drei folgenden Punkte als Argument:
•A country that occupies another people for more than 40 years and disallow them the most elementary civic and human rights cannot be a democracy. A country that pursues a discriminatory policy against a fifth of its Palestinian citizens inside the 67 borders cannot be a democracy.
•On almost every level from official legislation through governmental practices, and social and cultural attitudes, Israel is only a democracy for one group, one ethnic group, that given the space that Israel now controls, is not even a majority group anymore, so I think that you'll find it very hard to use any known definition of democracy which will be applicable for the Israeli case.
•In fact Israel is, what we use to call in political science a herrenvolk democracy, its democracy only for the masters. The fact that you allow people to participate in the formal side of democracy, namely to vote or to be elected, is useless and meaningless if you don't give them any share in the common good or in the common resources of the State, or if you discriminate against them despite the fact that you allow them to participate in the elections.
Israels Lobby ist nicht nur in den USA allgegenwärtig, sondern spielt auch hier eine große Rolle. In Düsseldorf wurde erfolgreich eine Ausstellung zum Nahost-Konflikt von der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf verboten. Michael Szentei-Heise, der Vorsitzende dieser Gemeinde, hatte diese Beschwerde beim Oberbürgermeister Düsseldorfs eingereicht und so die Ausstellung verhindert. Der Grund für seine Beschwerde war der nicht thematisierte Sechs-Tage-Krieg und die angebliche Schuldzuweisung an Israel für das Leid und das Elend im Nahen Osten. Dies ist aber falsch. Tatsache ist, dass der Sechs-Tage-Krieg genauso behandelt wurde wie jeder andere Konflikt in den letzten 60 Jahren. Auf eine zweite Anhörung verzichtete der OB. Michael Szentei-Heise ist übrigens auch der Mann, der DB-Chef Mehdorn als „Führer der Reichsbahn“ beschimpfte. Die Klage Mehdorns wegen Beleidigung wurde abgewiesen mit der Begründung, dass es die Meinungsfreiheit dieses Mannes sei, so polemisch oder drastisch sie auch sei. Eine besondere Form der Scheinheiligkeit.
In Freiburg gelang es den Gegnern der Nakba-Ausstellung nicht diese zu verbieten. Ganz im Gegenteil sogar führte dies zu einer höheren Besucherzahl.
Ich gehe davon aus, dass die meisten von euch diese oben genannten Ereignisse nicht kannten und so wollte ich euch, bevor ich tatsächlich auf den Nahost-Konflikt eingehe, zeigen, dass ihr manchmal tiefer bohren müsst, um die politische Lage dort zu erkennen.
Zuallererst ist festzustellen, dass ich weder mit der Hamas noch mit ihren Taten sympathisiere, aber Verständnis zeige für die palästinensische Bevölkerung. In einer Diskussion hat mich jemand mal gefragt, was ich machen würde, wenn jemand entscheidet ,wann du wohin gehen darfst, wann und wie viel Lebensmittel und Getränke du bekommst, wenn dir elementare arabische Kulturgüter wie der obligatorische Tee oder Kaffee verweigert werden und eine Mauer vor deinem Haus gezogen wird und diese dich von deiner Arbeit trennt und du somit nicht mehr zur Arbeit gehen kannst. Daraus folgt, dass du kein Geld mehr verdienst und somit deine Familie und dich nicht mehr ernähren kannst. Gehst du dann auf die Straßen?
Cenk Uygur (Moderator der politischen Sendung: „The Young Turks(TYT)) hat diese Auffassung der demonstrierenden Menschen noch weiter gesponnen, aber den Weg der Palästinenser scharf kritisiert. Man solle sich ein Beispiel an anderen Bürgerrechts- und Befreiungsbewegung wie der gewaltlosen Civil Rights Movement unter Martin Luther King Jr. oder der Freiheitsbewegungen Gandhis und Mandelas. Diese drei Menschen haben ihre Forderungen gewaltfrei durchgesetzt. Durch die Selbstmordanschläge oder die Raketenangriffe auf Haifa entzieht sich die Hamas jeglicher Glaubwürdigkeit. Nehmen wir an, die Menschen in Gaza und im Westjordanland würden gewaltfrei auf die Straßen gehen, keine Steine werfen, keine Flaggen verbrennen und friedlich marschieren, dann könnten und dürften die westlichen Staaten, die diese Apartheid mitfinanzieren, nicht mehr wegschauen und es würde Israel unter viel größeren Druck setzen. Vielleicht würde es sogar zur Entspannung in der gesamten Region kommen. Dies ist die eine Seite, denn mehr können diese Menschen dort eigentlich nicht machen. Sich gegen die israelischen Besatzer militärisch zu wehren, ist mehr als aussichtslos und das gilt für alle Staaten in der dortigen Region.
Laut der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem starben in den letzten 20 Jahren 7.400 Menschen auf palästinensischer und 1.483 auf israelischer Seite. In diesen Jahren wurden 4.300 Häuser im rechtmäßigen Palästina von Israels Armee zerstört, wobei sich die israelischen Siedlungen auf rechtmäßigen palästinensischen Boden verdreifacht haben. Es ist also ganz klar von einer Besatzung zu sprechen.
Jetzt zu den Forderungen bzw. Netanjahus Verweigerungen:
Die Forderung nach einer Demilitarisierung von Palästina ist eine Farce. Ein Staat hat das Recht auf die Verteidigung ihrer Grenzen laut UN-Charta. Außerdem ist es dann im Falle eines Staates Palästina ein Eingreifen in die internen Angelegenheiten eines anderen Staates. Mal ganz ehrlich, würdet ihr euch nicht bewaffnen, wenn euer Nachbar euch mehrere Jahrzehnte in eurem eigenen Haus mit militärischer Überlegenheit schikaniert und euer Haus besetzt und sich dann nach zähen Verhandlungen doch wieder in sein Haus zurückzieht?
Was ist das überhaupt für eine Forderung, dass die palästinensischen Flüchtlinge nicht in ein neugegründetes Palästina zurückkommen dürfen? Wurde so der israelische Staat nicht gegründet? Durch die jüdische Diasporra? Diese Forderung ist nicht nur völkerrechtlich völlig lächerlich, sondern entzieht sich auch jeglicher Logik.
Die Verweigerung der Teilung Jerusalems ist reine Schikane Israels. In den Verträgen von 1948 und 1967 wurde festgelegt, dass Ostjerusalem die Hauptstadt von Palästina sein sollte. Dies wurde jedoch durch die immer wiederkehrenden Kriege zunichte gemacht. Die Mauer tat ihr übriges.
In den letzten 50-60 Jahren haben die Palästinenser immer wieder Eingeständnisse gemacht, haben palästinensische durch Israel besetze Gebiete Israel zugesprochen, haben die Mauer, die NUR auf palästinensischen Boden steht, "akzeptiert" (denn mehr konnten sie ja nicht machen), wären Sie jetzt nicht mal in der Position Zugeständnisse zu tätigen, Herr Netanjahu?
Es ist Kolonialpolitik wie sie im 19.Jahrhundert herrschte. Besatzung von Hoheitsgebieten und Unterdrückung im großen Stile. Israel provoziert und die Hisbollah oder Hamas reagiert auf diese mit Gewalt. Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass Israel diese Gewaltaktionen braucht, um ihre Politik durchboxen und „legitimieren“ zu können. Sonst würde nicht auf ein Selbstmordattentat die Zustimmung für einen weiteren Siedlungsbau folgen. Einstimmig ist die Verurteilung von Gewalt, aber ebenso klar und einstimmig und konsequent muss Netanjahu gesagt werden, dass die Politik Israels, der Siedlungsbau, allen völkerrechtlichen Bestimmungen widerspricht, also rechtswidrig und provokant ist. Netanjahu provoziert Gewalt. Die deutsche und europäische Politik muss endlich auch Klarheit gegenüber Israel schaffen: zwei Staaten mit den Grenzen von 1967, Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines palästinensischen Staates, Freilassung palästinensischer politischer Häftlinge, sofortige Einstellung und Rücknahme des Siedlungsbaus. Eine solche deutsche und europäische Politik hilft, weitere Opfer im Nahen Osten zu vermeiden. Statt die Besatzungspolitik fortzusetzen, muss eine Neubestimmung der Nahostpolitik stattfinden. Dazu ist die Netanjahu-Regierung offensichtlich nicht in der Lage. Neubestimmung der Nahostpolitik ist die aktuelle Herausforderung für die Vereinten Nationen, für die EU und für die deutsche Außenpolitik.
…aber ob wir das noch erleben werden?
desue am 25. Mai 11
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Analyse einer Rede von Geert Wilders!
Auszug aus der Rede in Tennessee:
Wissen Sie, warum Amerika in einem viel besseren Zustand ist als Europa? Weil sie mehr Freiheiten genießen als die Europäer.
Das ist nicht wahr, Herr Wilders! Alleine der „USA Patriot Act“ spricht gegen so gut wie alle Menschenrechte und Freiheiten. Er beinhaltet nicht nur die unbefristete Verhaftung ohne Anklage von Nicht-US-Bürgern, das FBI darf ohne jegliche Beweise auf alle ihre Daten zugreifen, einschließlich Bankkonten und Hausdurchsuchungen sind ohne die Anwesenheit des „Verdächtigen“ erlaubt. In welchen Bereichen geht es denn bitte den Amerikanern besser als den Menschen in Europa? Mehr Freiheit in den USA als in Europa? Was ist mit den Homosexuellen in den USA? Was ist mit den Schwarzen, denen immer noch im Süden der Rassismus begegnet? Was ist mit den sogenannten Terroristen, die ohne jegliche Anklage oder Beweise aufgrund von Gerüchten und Vorurteilen in einem Folter-Camp auf Kuba festgehalten werden? Was ist mit Abtreibung? Was ist mit gesetzlicher Krankenversicherung? Es gibt so viele Dinge, in denen die USA den Europäern meilenweit hinterher hinkt und nur einen Punkt, in dem sie uns voraus sind und zwar nur in der militärischen Stärke.
Und wissen Sie, warum die Amerikaner mehr Freiheiten genießen als die Europäer? Weil Sie immer noch die Wahrheit sagen dürfen. Letzte Woche wurde mein Freund Lars Hedegaard, ein Journalist aus Dänemark zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er in einer privaten Unterhaltung, die ohne sein Wissen aufgezeichnet wurde, die Art und Weise kritisiert hatte, wie Frauen in islamischen Gesellschaften behandelt werden.
Auch das stimmt so nicht, Herr Wilders! Es ist sehr verharmlosend gesagt, dass er nur die Frauenbehandlung in islamischen Gesellschaften kritisiert habe. Tatsächlich waren seine Worte, dass Frauen in muslimischen Familien vom Vater, Onkel, Cousin und auch dem Bruder vergewaltigt werden. Stimmt, war doch ein wenig härter als gedacht!
Kürzlich wurde eine andere Freundin, Elisabeth Sabaditsch-Wolff, eine Menschenrechtsaktivistin aus Österreich zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie den Gründer des Islams, Mohammed, kritisiert hatte. Sie hatte gesagt, dass Mohammed ein Pädophiler gewesen sei, weil er ein 6-jähriges Mädchen geheiratet und sie vergewaltigt hatte als sie 9 Jahre alt war.
Eine kleine Erklärung und christliche Parallelen dazu:
Mohammed heiratete seine dritte Frau A'isha, als er 54 und sie 6 Jahre alt war. Es war eine politische Ehe. In seinen Haushalt aufgenommen wurde 'A'isha mit neun Jahren. Was den Vollzug der Ehe angeht (ob er zu diesem Zeitpunkt ebenfalls stattfand), da gehen die Interpretationen der Hadith anscheinend auseinander. Man sollte aber Vorsicht üben mit der Interpretation dieser Ehe. Die heutige Auslegung war damals nicht üblich. Es ging nicht um Liebe und Zuneigung, sondern um die Versorgung und das Überleben. Viele der Mädchen und/oder Frauen, die damals die Ehe mit Mohammed schlossen, waren Arme oder Waise. Auch im Koran steht, dass man so viele Frauen heiraten soll, wie man ernähren kann. In der Zeit war das Sterbealter weit tiefer als jetzt und so wuchsen viele Kinder, nicht nur Mädchen, ohne Eltern auf und konnten sich nur spärlich ernähren bzw. am Leben erhalten. Genau dafür waren diese Ehen gedacht. Außerdem gibt es einen weiteren Grund, warum Ehen damals geschlossen wurde: Politik!
Der Verweis auf die Parallele von Kinderehen zwischen Angehörigen europäischer Adelsgeschlechter ist also nicht sehr weit hergeholt. 1440 heiratete der Herzog von Burgund die Tochter von Karl IV. Es war ein Altersunterschied von fünf Jahren. Klingt angemessen, oder? Schon, aber nicht, wenn ER sieben Jahre und sie zwölf Jahre alt war. Um ein etwas „aktuelleres“ Beispiel heranzuziehen, sind wir wieder in den USA, Herr Wilders! Im dem sogenannten „Bible Belt“ heiratet ein Mann seine 14-jährige Cousine. Zwar war sie „nur“ die Cousine 2.Grades, aber sie war trotzdem erst 14. Dieser Mann war übrigens kein geringerer als Jerry Lee Lewis. So eine Aussage, wie Frau Sabaditsch-Wolf von sich gegeben hat, hat mehr mit heutigen „politisch-ideologischen und religiösen Grabenkämpfen“ zu tun als mit einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Person Mohammeds oder der arabischen Kultur.
Ich bin insbesondere glücklich in ihrer Mitte zu sein, denn hier kann ich sagen was ich sagen möchte, ohne befürchten zu müssen vor Gericht gezerrt zu werden sobald ich die Kirche verlassen habe.
Warum haben Sie nicht auch ein wenig über Sexualkunde und die Evolutionstheorie gesprochen, Herr Wilders?
Das Ziel des Islams ist die Unterwerfung, entweder durch Überredung, Einschüchterung oder Gewalt aller Nicht-Muslime, einschließlich der Christen.
Auch das stimmt nicht. Während Europa Juden und andere Religionen abschlachtete und jagte, waren es die sogenannten „Islamisten“ im osmanischen Reich, die diese unter ihrem Schutz aufnahmen. Viele Juden sind vor dem Holocaust in die Türkei geflohen. Wenn wir den Satz ändern und aus „Nicht-Muslime“ „Nicht-Christen“, wird man erst der Bedeutung klar, die diese einseitige Einteilung hervorbringt, Dazu unten mehr, aber erst noch das:
Der Islam ist eine Ideologie der Eroberung. Er benutzt zwei Methoden um sein Ziel zu erreichen: die erste Methode ist das Schwert. Kennen Sie die Buchstaben auf der Flagge des Königreichs Saudi Arabien, einem Land in dem die christliche Kirchen verboten sind und es den Christen noch nicht einmal erlaubt ist ein winziges Kruzifix zu tragen? Es gibt ein großes Schwert auf dieser Flagge, genau unter dem islamischen Glaubensbekenntnis. Die Botschaft ist klar. Ohne das Schwert wäre der Islam nicht dazu in der Lage gewesen sein Glaubensbekenntnis zu verbreiten.
Mal abgesehen von der saudi-arabischen Flagge wurde jede Religion , sozusagen mit dem Schwert verbreitet. Erzählen Sie mir nichts von frommen Christen, die durch die Erde zogen und die Indianer, Maya, Azteken, die Inka und die Schwarzafrikaner ausversehen fast ausrotteten oder versklavten. Erzählen Sie mir nicht, dass es keine Kreuzzüge gab, um das Heilige Land von (und da kommt es wieder) „Nicht-Christen“ zu befreien.
Die zweite Methode ist die Immigration. Der Gründer des Islams selbst, Mohammed, hat seinen Anhängern gepredigt wie man durch Immigration erobern kann, als er von Mekka nach Medina gezogen ist. Dieses Phänomen der Eroberung durch Immigration nennt man Hijra. Mein gelehrter Freund Sam Solomon hat ein perfektes Buch darüber geschrieben.
Ihr sogenannter Gelehrter ist ein Schwindler und mehr nicht. Die Hijra bezeichnet zwar die Immigration nach Medina, jedoch wäre er ein perfektes Beispiel für Immigration. Erst verachtet, dann hochgeschätzter Staatsmann. Es handelte sich aber dabei keinesfalls um einen „Immigrationsfeldzug“ wie von Ihnen dargestellt.
Ich habe ein Exemplar von Sams Buch an alle Mitglieder des holländischen Parlaments geschickt. Aber die meisten waren schlimmer als der Heilige Thomas in der Bibel. Thomas hatte auch nicht geglaubt was er nicht selbst gesehen hatte. Die meisten Politiker weigern sich die Dinge zu glauben, bevor sie sie nicht mit eigenen Augen gesehen haben.
Spricht FÜR die Politiker Hollands und GEGEN SIE.
In Europa erleben wir die Hijra nun seit über 30 Jahren. Viele unserer Städte haben sich bis zur Unkenntlichkeit verändert. „In jeder einzelnen unserer Städte“ schrieb die bekannte italienische Schriftstellerin Oriana Fallaci kurz vor ihrem Tod im Jahr 2006, „gibt es eine zweite Stadt, ein Staat innerhalb des Staates, eine Regierung innerhalb einer Regierung. Eine muslimische Stadt, eine Stadt regiert durch den Koran.“ - Ende des Zitats.
Klingt wie der Vatikan!
Wie sind die Europäer in diese Situation geraten? Teilweise ist es unser eigener Fehler, denn wir haben dummerweise das Konzept des kulturellen Relativismus angenommen, welches sich selbst in der Ideologie des Multikulturalismus manifestiert.
Die Immigration jetzt auf die Immigrierten zu schieben, ist doch zu einfach, Herr Wilders. Fragen Sie sich doch lieber, warum Europa, insbesondere auch die Niederlande, andere Länder als Kolonien versklavt und unterdrückt hat. Jetzt sich zu beschweren, dass diese Menschen teilweise noch nicht mal freiwillig herübergekommen sind, ist mehr als nur eine Farce.
Der kulturelle Relativismus fordert, dass alle Kulturen gleich seien, Aber Kulturen können schwach werden und sterben wenn die Menschen nicht länger glauben, dass ihre Werte besser sind als diejenigen anderer Kulturen.
Vor allem ist das doch der springende Punkt. Wir müssen endlich aufhören, mit diesem Herrenmenschengetue und genau das macht sie auch zu einem Religionshitler. Dieser ewige Schwanzvergleich der Kulturen hat uns in ca. alle Kriege der Geschichte und Gegenwart geführt.
Unsere jüdische-christliche westliche Kultur ist viel besser und der islamischen Kultur weitaus überlegen. Wir müssen stolz darauf sein dies zu sagen!
Schwanzvergleich! Jüdische Kultur siehe Palästina-Konflikt, christliche Kultur siehe Homo-Ehe, ProAids-Kampagnen durch Anti-Kondom-propaganda und Pädophilie.
Wir sollten im Namen der Toleranz das Recht beanspruchen nicht die Intoleranten zu tolerieren. Lassen Sie uns nicht länger angst habe und politisch korrekt sein, lassen Sie uns tapfer sein und stolz. Lassen Sie uns die Wahrheit über den Islam sagen.
Mach das doch einmal zur Überraschung aller.
Erst vor zwei Wochen hat die britische Presse enthüllt, wie die sogenannten „London Taliban“ Frauen mit dem Tod bedrohen, die in den Bezirken der Tower Hamlets keinen Schleier tragen.
Den Islam mit einer Gruppe gleichzustellen, die sich „London Taliban“ nennt. Wirklich? Ich dachte, dieser ewige Vergleich Islam=Terrorismus=eine kleine Gruppe=ALLE wird nicht mehr so oft verwendet. Habe mich wohl getäuscht.
In einigen Nachbarschaften wurde die islamische Regel bereits in Kraft gesetzt, so wird auch auf den Rechten nicht-muslimischer Frauen herumgetrampelt. Wir werden konfrontiert mit Kopftuch und Burka, Polygamie, weibliche Genitalverstümmelung, Ehrenmorden, bei denen Männer ihre Frauen, Töchter oder Schwestern töten, weil sie sich nicht an die islamischen Regeln halten.
Der Koran erwähnt weder die Beschneidung von Frauen noch diejenige von Männern. Kopftuch und Burka sind sozusagen auch eine Art Freiheit, Herr Wilders. Wieso sprechen sie oben von Freiheit, die sie so vermissen und wollen dann die Freiheit anderer sozusagen „beschneiden“. Ehrenmord ist reine Auslegungssache. Wenn man das Wort „Ehrenmord“ bei google eingibt, bekommt man ca. 280.000 Treffer, gibt man das deutsche Pendant (gleiche Scheiße nur ohne muslimische Beteiligung) und zwar „Familiendrama“ ein, erscheinen ca. 437.000 Einträge. Komisch? Nö, aber nicht medienwirksam.
Unter den 15-jährigen deutschen Muslimen halten 40 Prozent den Islam für wichtiger als die Demokratie.
51% der Amerikaner glauben, dass alles, was in der Bibel steht, genauso passiert ist. Die Erde ist also 5000 Jahre alt, wir stammen alle von 2 Menschen ab, von denen einer aus der Rippe des anderen besteht und eine sprechende Schlange hat uns alles versaut.
Ich habe keine Lust mehr ihre teils lächerlichen Aussagen zu widerlegen, Herr Wilders. Was ist bloß bei Ihnen falsch gelaufen im Leben? Haben ihre Eltern Ihnen nicht gezeigt, dass Hass und Rassismus nichts Gutes ist. Haben Ihre Eltern unter der Besatzung der Deutschen nicht gelernt? Feiern Sie nicht jedes Jahr am 5.Mai das bevreidigingsfestival? Wenn ja, haben Sie eigentlich kein Recht mehr dazu.
desue am 17. Mai 11
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